Wie sieht die Orientierungsreise von Bewerbern aus?

Wie sieht die Orientierungsreise von Bewerbern aus?

Bei ihrer Bewerbung durchlaufen Kandidaten verschiedene Stufen – von der Aufwärmphase bis hin zum eigentlichen Start im Unternehmen. Worauf sollte man hierbei besonders achten? Wir zeigen dir, worauf es in jeder Stufe gezielt ankommt und wie du qualifizierte Bewerber von deinem Unternehmen überzeugen kannst.

Aufwärmphase

Wann diese Phase beginnt, kann man ganz unterschiedlich definieren. Immerhin sind je nach Umfrage bis zu knapp der Hälfte aller Arbeitnehmer passiv auf der Suche nach einer neuen Position.

Entweder begibt sich jemand bereits gezielt auf Jobsuche und stößt dabei auf dich – oder die Person stößt gänzlich zufällig auf dein Unternehmen und kommt in Kontakt mit deiner (Online) Präsenz auf beispielsweise Google, XING, Kununu, LinkedIn, durch Presseberichte, dem Sportverein oder gar über regionale Zeitungsberichte. Dein Unternehmen ist nun im Bewusstsein und im besten Falle stößt du auf Interesse beim Gegenüber.

Erste Kontaktphase

Sobald jemand Interesse an deinem Unternehmen hat, kann dieser sich nach Detailinformationen zu dir auf die Suche begeben, etwa durch den Besuch deiner Webseite.

Sollte der Erstkontakt über Direktansprache verlaufen sein, so kann man direkt nach weiteren Informationen fragen und sich unkompliziert entscheiden den Kontakt zu beenden oder zu vertiefen.

Fest steht: Du solltest alle wichtigen Informationen über dich zur Verfügung stellen – und einen guten ersten Eindruck machen.

Vertiefter Kontakt – die Bewährungsprobe

Kannst du feststellen, dass ein interessanter Bewerber deine Karriereseite durchsucht hat? Dann ist jetzt der Zeitpunkt, um proaktiv die Interaktion zu suchen. Verlasse dich einfach auf die geltenden Regeln und Maßstäbe der Kommunikation zwischen Menschen.

Hat sich ein Bewerber direkt mit seinen Bewerbungsunterlagen gemeldet, gilt es nun, mit Respekt und Transparenz vorzugehen. Das heißt, du solltest lange Wartezeiten vermeiden, dich direkt und präzise zurückmelden – auch bei Absagen. Mach dir klar, welche Schritte der Prozess beinhaltet und wann er voraussichtlich endet.

Wenn sich ein guter Bewerber bei dir direkt bewirbt, dann hast du bereits einiges richtig gemacht. Nutze die Chance, um weiterhin einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Das persönliche Kennenlernen

Bevor du  den Bewerber überhaupt „persönlich von dir überzeugen kannst“, hat dieser bereits eine lange Reise gemeinsam mit dir begangen und es wurden viele Hürden aus dem Weg geräumt. Nun endlich, im Bewerbungsgespräch angelangt, solltest du unbedingt die wesentlichen Kardinalsfehler vermeiden. Schaffe eine persönliche und individuelle Atmosphäre und interessiere dich für deinen Bewerber, damit dieser sich gut aufgehoben fühlt.

Pre-Boarding

Die Phase nachdem der Bewerber dir zugesagt hat, ist die Beste, umeinen positiven Eindruck zu hinterlassen. Halte Kontakt. Der neue Mitarbeiter freut sich auf den Einstieg bei dir im Unternehmen und du kannst zeigen, mit welchem Mindset dein Unternehmen an die Zusammenarbeit herangeht.

die Orientierungsreise von Bewerbern

So nutzt du die Orientierungsreise für dein Unternehmen

1. Du weißt, dass Bewerber sich orientieren möchten, also steuer den Prozess in deinem Sinne.

2. Wenn potenzielle Bewerber auf deine Website kommen, möchten sie wissen, welche Jobangebote verfügbar sind. Sie wollen keine überfrachtenden Informationen über das Unternehmen erhalten, die nichts mit dem Alltag vor Ort zu tun haben.

3. Die Konkurrenz schläft noch – kommuniziere sofort, ehrlich und zielgerichtet. Absagen werden direkt gemacht. Zusagen auch. Bei Unsicherheit lieber direkt ein kurzes Telefonat suchen als nichts zu tun und Chancen zu verpassen.

4. Preboarding: Halte den Kontakt authentisch und schaffe einen Mitarbeiter, der von Anfang an Vollgas gibt.

5. Start: Gib deinem neuen Mitarbeiter von Anfang an das Gefühl, dass er oder sie hier ist um etwas zu bewegen.

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