So hilft dir Aikido im Recruiting Alltag

Die japanische Kampfkunst Aikido hat auf den ersten Blick relativ wenig mit Recruiting zu tun. Wie die zwei Bereiche trotzdem vereinbar sind lest ihr im folgenden Blogbeitrag.

Das macht Aikido – agieren und die Ruhe bewahren

Um dem Ganzen auf den Zahn zu fühlen, muss man sich die Werte genauer anschauen. Im Zentrum des Sports steht die Angriffsenergie des Gegners. Die gilt es, für sich zu nutzen und anschließend verstärkt auf den Angreifer zurückzuführen. Es gibt im klassischen Aikido keine Wettkämpfe und es wird auch jede Form des aktiven Angriffs abgelehnt. Aikido will in Harmonie den Willen als lenkende Kraft nutzen, um somit den Weg zum Ziel zu erleichtern.

Nutze den Druck des Recruiting-Alltags und wandle diesen in Energie um

Wie kann dieses Wissen den Recruiter nun in seinem Arbeitsalltag unterstützen? Der Bewerbermarkt ist dominiert von Begriffen wie Fachkräftemangel, Wettbewerb und War for Talent. In den Recruiting Abteilungen herrscht deshalb sehr viel Druck Ergebnisse zu erbringen. Aikido kann helfen diesen Druck als Energie zu sehen und es in Ausdauer für den Arbeitsalltag umzuwandeln.

Um das konkret umzusetzen helfen einem beispielsweise die Techniken von Aikido:

  • Aus der Angriffslinie heraustreten
  • Die Kraft oder Energie des Gegners auf sich selbst umleiten
  • Sich in Sicherheit bringen und den nächsten Angriff abwehren

Leite die Energie des Bewerbers auf deine offene Position um

Alles beginnt mit der richtigen Einstellung – im Aikido ist das die entspannte Grundhaltung. Wenn die passt, ist der Recruiter seinem Ziel, eine offene Position zu besetzen, schon ein kleines Stückchen näher. In Bewerbungsgesprächen geht es immer darum, die Schwächen des Kandidaten ausfindig zu machen. Es wäre hier viel effektiver, Gemeinsamkeiten zu erkennen und zu überlegen, ob die Stärken des Bewerbers das Unternehmen weiter voranbringen können. Das bedeutet: Die Energie des Bewerbers auf sich, in dem Fall das Unternehmen oder der Recruiter umzuleiten. Wenn das abgeschlossen ist, heißt es wieder von vorne anfangen und den nächsten Angriff abwehren beziehungsweise die nächste offene Stelle besetzen.

 

Aber funktioniert das alles auch in der Praxis? Ja, die HR-Bloggerin Eva Zils vereint Kampfkunst mit ihrem Beruf seit nun mehr als 3 Jahren. Wie sie das verknüpft und weitere wertvolle Insights, findet ihr im spannenden Insights and Break Video mit Eva Zils.

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